Sanierung

Bei der Sanierung von Außenanlagen sollte erwogen werden, ob angrenzende Flächen erworben bzw. mitgenutzt werden können, falls das bisherige Gelände zu klein war. Über die Gestaltung des Außengeländes kann Kindern nicht nur umweltbewußtes Handeln, sondern auch das Wertschätzen von Ressourcen vermittelt werden. Beispiel hierfür ist die Verwendung alter Autoreifen oder Schwartenbretter, die Wiederverwendung von Abbruchmaterial. Dem Aspekt der Nutzung vorhandener Ressourcen kommt bei der Umgestaltung eines sanierungsbedürftigen Kindertagesstättengeländes besondere Bedeutung zu. Bereits in der Planungsphase ist auf das vorhandene Potential im Außengelände zu achten, erhaltenswerte Elemente sind unbedingt in das zukünftige Gestaltungskonzept einzubeziehen. Das können z. B. Bäume oder Sträucher sein, eine interessante Geländestruktur oder vorhandenes Baumaterial. Aber auch Spielgeräte, die noch intakt sind, können in die Neugestaltung einbezogen werden. Mit einfachen Mitteln, unter Berücksichtigung von Sicherheitsbestimmungen, umfunktioniert, lassen sich hier mit Phantasie und Kreativität interessante neue Gestaltungslösungen finden. Um Transport- und Deponiekosten zu sparen, sollte bei Umgestaltungsmaßnahmen versucht werden, mit den vorhandenen Erdmassen auszukommen.

Da die Sanierung des Geländes unter Einbeziehung der Kindertagesstätte erfolgen sollte, ist jede Planung auch entsprechend des Potentials an vorhandener Arbeitskraft in der Einrichtung zu konzipieren. Sie sollte dem handwerklichen Geschick und dem Leistungsvermögen von Eltern, Erziehungskräften und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gerecht werden.